Viele Network-Sposoren werden das mit „Nein“ beantworten. Aber ist das richtig? Und ist es verantwortungsvoll gegenüber den Partnern und dem eigenen Erfolg? Im Video, mein kurzes Statement und meine Lösung.

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Network-Marketing „online“, geht das?

In den einschlägigen Gruppen bei Facebook, und auch bei anderen sozialen Netzen, treiben sich massen­weise sogenannte Networker rum. Sie haben jeden Tag ein neues Angebot, treiben jeden Tag eine neue Sau durch´s Dorf, rennen jedem Hype nach. Ich selbst habe mehr als 16 Jahre Erfahrung im Network-Marketing und mehr als 10 Jahre im Online-Marketing. Was halte ich von „Network-Marketing online“?

  1. Keiner der wirklich großen und erfolgreichen Networker ist bei seiner Akquise in sozialen Netzen aktiv.
  2. In den sozialen Netzen geht es selten um seriösen und nachhaltigen Team-Aufbau, sondern meistens um das schnelle und einfache Geld.
  3. Kein seriöser Network-Sponsor tritt an, um ein „Schnell-reich-werden“ Projekt anzubieten.
  4. Die Standard-Argumente „Arbeiten von zu Hause“, „Freie Zeiteinteilung“, „Suche Dir nur 5 und die wieder 5“, sind sowas von ausgelutscht, dass sie niemand mehr ernst nimmt.
  5. Online-Marketing bedeutet maximale Distanz zu seinen Gesprächspartnern und späteren Team-Partnern.
  6. Das Prinzip von Joe Rubino wird fast immer ignoriert. Es lautet:
    „Beim Network-Marketing geht es um Beziehungen! Punkt.“
  7. Niemanden interessiert eine reißerische Story, sondern Produkt-Nutzen und persönliches Charisma des Team-Leaders.
  8. Personal Branding ist das Einzige, das online sinnvoll geht.
  9. Online-Akquise kann zur ersten Kontaktaufnahme führen, aber sicher nicht über soziale Netze. Warum? Weil Du dort Deine Botschaft über alle ausgießt, die das gar nicht interessiert. Weil der Performance elend schlecht ist.
  10. Online-Akquise geht nur in Umgebungen, wo Dein Angebot von Menschen gesucht wird. So wird Dein Angebot als deren Lösung verstanden.

Wenn Du also „Personal Branding“ organisieren willst, dann halte Dich schon mal dort auf, wo sich die Masse der Fehler machenden Wettbewerber nicht aufhalten. Nur so wird Dein Charisma deutlich und nur so wirst Du Deine Alleinstellungs-Merkmale zeigen können.

Mehr dazu in unserer Networker-Akademie http://Akademie.Tretminen-Management.com Du findest hier ca. 60 weitere Botschaften und einen wachsenden Blog.

Die richtigen Umgebungen für Networkers Online-Akquise sind

  • Google-AdWords und andere Advertising-Portale
  • YouTube und eingeschränkt andere Video-Hoster
  • Amazon als riesige Handelsplattform für Publikations-Marketing.

Für heute alles Gute,
Dein Hans Janotta

Massenweise werden suchende Menschen durch Rechenspiele beeindruckt; Rechenspiele, die sich schnell als illusionär herausstellen. Und massenweise lassen sich Menschen beeindrucken, weil sie davon träumen, schnell ihre finanzielle Not zu beseitigen. Und da scheint jede Heilsbotschaft willkommen zu sein.

Es funktioniert aber nicht.

Und es gibt einen wichtigen Grund, warum es nicht funktioniert. Ein Grund, den die Sponsoren dort draußen kennen sollten. Und es ist ein Grund, den man leicht vermeiden könnte.

Schauen Sie sich das Video an. Der nächste Schritt danach, nämlich die operative Konsequenz, finden Sie im Content der Networker-Akademie.

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https://youtu.be/OR0Ei7EnvYg

Eine Stunde pro Tag

Ich bin jetzt seit mehr als 15 Jahren im Empfehlungs-Marketing tätig, und habe schon alle Ausreden gehört, warum jemand angeblich dies oder jenes nicht tun kann. Es ist auch nicht wichtig, jemandem, der partout nicht will, beibringen zu wollen, dass es doch geht. Wichtig ist mir nur, seriöse und machbare Tipps zu geben für alle diejenigen, die dies noch nicht wissen, oder die eine gute Entscheidung nicht treffen, weil sie Angst haben, den täglichen Job nicht zu schaffen.

Und was ist der tägliche Job?

Jeden Tag mit einer stoischen Ruhe, mit dem Phlegma eines andalusischen Esels immer das Gleiche zu tun, nämlich neue Kontakte ansprechen. Punkt.

Wenn Du mit einem guten Lieferanten zusammen arbeitest, ist der tägliche Job eben nicht:

  • Internetseiten aufbauen.
  • Werbematerial zu gestalten.
  • Einen eigenen Shop zu betreiben.
  • Täglich neue eMail zu konzipieren.
  • Alles besser machen zu wollen.
  • etc.

Genaueres dazu findest Du in meinem Buch Akademie.Tretminen-Management.com

Ich möchte Dir aber heute etwas verraten, das ich so jeden Tag erlebe. Jeden Tag neue Kontakte ansprechen, kann sich natürlich auch zu einem Fulltime-Job auswachsen. Und das würde bedeuten, dass sich viele Menschen überfordert fühlen würden, und es würde bedeuten, dass keiner, der den Job als Nebenjob machen möchte, eine Chance hätte. Und das wäre der Tod des Geschäftes. Und jetzt verrate ich Dir etwas:

Ich bin Profi und ich akquiriere nie länger als 1 Stunde pro Tag.

Und diese eine Stunde umfasst auch das Versenden von versprochenen eMails und das Administrieren der Kontaktdaten. Ok, nachmittags wende ich nochmal eine halbe Stunde auf, um nicht erreicht Kontakte nach zu telefonieren oder vereinbarte Rückruftermine wahrzunehmen. That ´s it! Wenn ich jetzt einen anderen Hauptjob hätte (habe ich nicht), könnte ich eine bis eineinhalb Stunden pro Tag locker in den Pausen oder abends erledigen. Und dann hätte ich eine gute Chance, auch große Ziele zu erreichen. Große Ziele erreicht man im Network-Marketing eben nicht, indem man wenige Monate wie ein Blöder ackert und dann plötzlich reich ist. Große Ziele erreichst Du nur mit Ausdauer und Geduld und in kleinen Schritten.

Ich erzähle Dir jetzt in zwei Schritten, was ich tue und wie ich es tue.

  1. Vorbereiten des Jobs

Natürlich könnte ich nicht effektiv arbeiten, wen ich nicht ein paar kleine Dinge professionell vorbereitet hätte, so dass ich sie auf Knopfdruck abrufen kann. Was habe ich vorbereitet?

  1. Auswahl einer Zielgruppe für meine Akquise.
  2. Entwickeln meiner Story in meinen Worten für die Erstansprache dieser Zielgruppe.
  3. eMail-Vorlage (mit Links) zum Versenden nach dem ersten Telefongespräch.
  4. Recherchieren einer ausreichend großen Anzahl von Kontakten über das Internet oder aus den Gelben Seiten. Wenn Du darauf angewiesen bist, von unterwegs oder in Arbeitspausen zu telefonieren, musst Du noch die Kontakte im Adressbuch deines Smartphones erfassen, oder irgendwie online verfügbar machen (zeige ich Dir auch).
  5. Eine Zielseite (Landingpage), wohin ich den Kontakt per Klick aus der eMail leite.
  6. Eine Autoresponder-Architektur zum automatischen Nachfassen.
  7. Eine Excel-Tabelle (oder andere Lösung) zum Administrieren und nachfassen er Kontakte.
  8. Eine definierte Zeitscheibe pro Tag, wo ich ungestört telefonieren kann.

Das sieht jetzt so aus als ob es viel wäre; und es könnte so aussehen als ob es weniger erfahrene Unternehmer nicht schaffen könnten. Die meisten Punkte sind aber leicht zu bekommen und viele davon werden von den Lieferanten Deiner Produkte möglicherweise zur Verfügung gestellt. Meine Team-Partner bekommen alles, was ich einsetze, gratis als Service. Gehen wir mal Punkt für Punkt durch:

  1. Zielgruppe
    Das wird Dir niemand abnehmen können. Du musst Dir die Frage beantworten, mit wem Du am besten kannst; wer Deine Traumkunden sind. Nur mit diesen Traum­kunden wirst Du leicht ins Gespräch kommen. Traumkunden sind dabei keine Kühe, die Du leicht melken kannst, um schnell reich zu werden, sondern Menschen, mit denen Du eine gemeinsame Story hast. Die Auswahl dieser Zielgruppe nimmt Dir nicht mal Dein Lieferant ab, selbst wenn er behauptet, unsere Produkte braucht jeder. Es ist nie die Frage, ob alle unsere Produkte brauchen, sondern nur, ob sie bereit sind, sie von Dir zu erwerben.
  2. Story
    Auch das nimmt Dir keine ab. Du musst wissen, was Du faszinierendes erzählst, um das berühmte „unwiderstehliche Angebot“ zu machen. Hunderte Menschen werden mit dem gleichen Produkt hundert verschiedene Stories erzählen. Und nur Deine eigene Story wird man Dir abnehmen.
  3. eMail-Vorlage
    Es ist einfach eine Frage der Wirtschaftlichkeit, nicht nach jedem Telefonat eine neue eMail in epischer Breite formulieren zu müssen, sondern an die 4-5 Kontakte immer die gleiche gut formulierte Botschaft zu versenden. Meine eMail-Vorlagen geben a) Antworten auf alles, was ich im Telefonat versprochen habe und b) enthalten sie immer eine persönliche Passage aus dem Telefonat. Das schafft Vertrauen und zeigt Wertschätzung.
  4. Zielseite
    Natürlich musst Du irgendetwas haben, wo Dein Kontakt eine Entscheidung treffen kann und sich registriert oder kauft. Es ist völlig in Ordnung, wenn Du Deine Geschäfte mit persönlichen besuchen abwickelst, und dann einen schriftlichen Antrag vorlegst. Zwei Dinge musst Du dann entscheiden.

Wirst Du dann noch mit einer Stunde pro Tag auskommen?

Entspricht dieses Vorgehen den Erwartungen Deiner Zielgruppe?

Wenn Du eine Landingpage im Internet brauchst, kann das durchaus ein Job sein, der Dich überfordert. Wenn Du es nicht professionell kannst, bastle nicht rum. Wenig ist sinnloser als eine schlechte Landingpage. Frage Deinen Lieferanten oder Sponsor, ob Du von dort so etwas fertig bekommen kannst. Oder suche Dir eine der vielen Anbieter von Landingpages und lass Dir von einem Profi für wenig Geld eine passende Landingpage zu Deiner Story bauen (z.B. www.SophieJanotta.de)

  1. Autoresponder
    Hier geht es darum, einem Kontakt, der sich auf Deiner Landingpage eigetragen hat automatisch x Nachfass-eMails zu senden (verteilt über Tage oder Wochen). Das ist wichtig, aber nicht zwingend notwendig. Wenn Du nicht sehr Technik-affin bist, kannst Du da auch schnell an die Grenze kommen. Du kannst zwei Dinge entschieden:

Du machst es manuell und persönlich per Telefon.

Oder Du lässt es den Profi mit der Landingpage gleich mit einrichten.

Ob Du das brauchst ist letztlich nur eine Frage Deiner EDV-Professionalität. Es gibt zahlreiche reiche Networker ohne den geringsten EDV-Hintergrund, und sie haben trotzdem ein großes Geschäft aufgebaut. Weil sie so einfach geblieben sind, wie sie es können.

  1. Excel-Tabelle
    Du kannst zum Verwalten Deiner Kontakte auch ein CRM-System einsetzen, aber Du musst Dir immer überlegen, wann Du anfängst mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Ich verwende eine einfache Excel-Tabelle, die meine Geschäftspartner gratis von mit im Download-Portal bekommen. Aber, großes Geheimnis, ein karierter Spiralblock und ein Stift würden auch gehen. Letztlich musst Du die Frage beantworten, ob Du eher wohl organisiert bist oder ein Chaot. Als Chaot werde Künstler oder suche Dir andere Chaoten als Zielgruppe. Wenn Du mit Block und Stift wohlorganisiert bist, brauchst Du nicht mal die Handy-Vorbereitung, sondern nur einen Ausdruck Deiner Kontaktliste, die Du dann seitenweise in Deinen Block klebst. Fertig.
  2. Zeitscheibe
    Die Zeitscheibe pro Tag (365 Tage) konsequent einzuhalten ist keine Frage, ob es geht, nur eine ob Du willst. Auch Punkt.

 

  1. Tägliche Akquise

Gehen wir mal davon aus, dass Du Deine Vorbereitungen getroffen hast und Deine Zeitscheibe optimal nutzen willst (früh in der U-Bahn zur Arbeit, in der Pause, abends auf dem Heimweg, abends vor der Fernsehsession). Ich diskutiere mit Dir nicht, ob das zumutbar ist oder ob Du das Recht hast, Pausen zu haben, oder abends mit Deinen Kindern spielen musst, oder lieber auf dem Sofa rum lümmelst. Du hast entschieden, diesen Job machen zu wollen und ich erzähle Dir, wie ´s geht.

Das ist ein Abbild meiner heutigen Akquise-Liste (Du musst schon entschuldigen, dass die Namen unkenntlich gemacht wurden, aber es waren echte Namen.

Auf den ersten Blick vielleicht etwas verwirrend, wenn Du aber jeden Tag damit arbeitest, wirst Du schnell damit umgehen können. Ich will Dir jetzt einfach ein paar Prinzipien deutlich machen, die zum Erfolg führen, egal ob Du diese Tabelle verwendest oder eine andere, oder ein CRM-System oder einen Block mit Stift. In den Prinzipien drückt sich die Geisteshaltung aus, die Du zum Erfolg brauchst.

Ganz links … für jeden Tag eine Zeile

Die Zelle mit dem X … das ist heute. Dieses X erzeugt meine Excel-Tabelle automatisch.

Die vier Zellen 1, 2, 3, + … das drückt den Grad meiner Zielerreichung pro Tag aus. Wenn ich meine vier Kontakte pro Tag gemacht habe, wird die Tageszelle dunkelgrün. Bei drei Kontakten hellgrün, bei zwei Kontakten gelb, bei nur einem Kontakt rot. Und ich habe nie Lust, rot zu sehen (geschweige denn schwarz).

Die lila hinterlegten Zellen 31, 32, 33 … das sind drei Tage, wo ich heute schon weiß (heute ist X), dass ich da unterwegs und möglicherweise anderweitig beschäftigt sein werde. Also eine gute Chance, seine Tagesziele nicht zu erreichen. Das könnte auch der Geburtstag der Oma sein, oder Weihnachten, oder Fasching, oder sonst ein Erfolgsfeind. Und wenn Du genau hinschaust, dann siehst Du, dass in diesen drei Tagen schon Einträge vorhanden sind, obwohl mein X (heute) weiter oben steht. Ich habe vorbearbeitet.

Die blau umrandeten Zellen … Oben rechts siehst Du, dass vier Kontakte pro Tag einer Erfüllungsgrad von 133% entsprechen. Ich bin selten mit 109% zufrieden. In den unteren blau umrandeten Zellen sind noch keine Einträge vorhanden (also nur 100% für diesen Tag). Da ich aber weiß, dass ich immer und überall bereit bin, mit Menschen, die ich treffe ein Gespräch im Sinne meines Geschäftes zu führen, habe ich mir für diese Tage noch ein paar Plätze frei gehalten, um sie ad hoc zu füllen. Im schlimmsten Fall habe ich an diesen Tagen eben nur 100% geleistet.

Wie Du aus dem rechten flachen roten Oval erkennen kannst … wäre die Quote meiner heutigen Jahresquote eine Zielerreichung von 7,10% der Jahresleistung, ich habe aber schon 7,65% erreicht. Brav!

Du siehst, ich habe mich so eingerichtet (und meine Excel-Tabelle) dass ich jeden Tag eine Rückmeldung bekomme, wo ich stehe. Denn eines weiß ich sicher, wenn ich viele Tage schlampen würde, würde ich mein Jahresziel nicht erreichen, weil es irgendwann, unmöglich wird, hunderte nicht getätigter Kontakte nachzuarbeiten. Wie Du oben in der Tabelle sehen kannst, ist mein Akquiseziel für das Jahr 2015 1098 neue Kontakte. So ein Volumen macht nur eine Hand voll Networker. Und das ist genau das Problem. Sie befassen sich mit der Programmierung von Seiten (ohne es richtig zu können); sie machen Videos (ohne ausreichend Marketing- und Kommunikations-Erfahrung); sie gehen auf Halligalli-Seminare, wie sie das Fliegen lernen; und ähnlich intelligente Dinge. Nur eines tun sie nicht:

Eine Stunde pro Tag neue Kontakte akquirieren.

Beste Grüße
Hans Janotta

Mehr: http://Akademie.Tretminen-Management.com

Hände hoch

Gerade hatte ich ein Telefonat. Keine Frage, ob ich Zeit habe oder Lust zuzuhören. Aber dafür ein Sperrfeuer von Angebot und Argumenten. Und so schnell gesprochen, dass ich den Hörer neben mich gelegt habe. Mein „Nein“ führte nicht zum Aufgeben, sondern zur Wiederholung aller Argumente. Ich weiß schon jetzt nicht mehr, worum es ging. Aber eines weiß ich, Verkaufsgespräche gehen so nicht!

Die Mehrheit der Verkäufer versucht ihren Kunden nachzujagen. Hat sich jemand schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es sich anfühlt, gejagt zu sein? Und trotzdem tun Sie´s! Was ist falsch daran?

 

  1. Sie können kein Angebot machen, ohne zu wissen, was Ihr Kunde will.
  2. Sie können nicht Ideen präsentieren, ohne zu wissen, ob Ihr Gegenüber Zeit hat.
  3. Sie können nicht fragen, ob sich jemand Zeit für Sie nehmen will, ohne zu wissen, ob Sie stören.
  4. Sie können niemanden bitten, sich stören zu lassen, ohne dass derjenige Sie mag.
  5. Und Sie können kein Angebot vorlegen, ohne nicht abschlussbereit zu sein.

Im Buch Tretminen-Management.com wird auf den Aufbau eines Verkaufsgespräches eingegangen. Im Workshop schauen wir immer das „Hände-hoch“-Phänomen genauer an. Das können Sie hier schon wissen, bevor auch Sie Ihre Kunden anfallen:

  • Beziehung herstellen, Vertrauen schaffen. Wenn Sie es nicht schaffen, in einem gepflegten Small-Talk Interesse an Ihrer Person zu erzeugen, können Sie sich alle weiteren Schritte sparen.
  • Bedarfsanalyse: Legen Sie kein Angebot vor, solange Sie nicht wissen, was Ihr Kunde will. Das war der Fehler in der Situation, die ich eingangs beschrieben habe. Die Dame hatte keine Ahnung, was ich will und hat mich trotzdem mit etwas konfrontiert, was ich nicht hören, wofür ich mir keine Zeit nehmen wollte. Und war so unangenehm, dass ich auch keine Lust hatte, zuzuhören.
  • Angebot: Machen Sie nie ein Angebot, ohne zu wissen, dass Ihr Gegenüber Zeit und Lust hat. Das ist einer der Gründe, warum Kaltakquise nicht funktioniert. Sie treten zu einem Zeitpunkt auf, wo Sie stören und wo Ihr Gesprächspartner misstrauisch ist (Der will mir doch was verkaufen). Was ist die Lösung? Fragen Sie Ihr Gegenüber, wann er sich Zeit nehmen will.
  • Abschluss (Beginn). Viele meinen, das Ende eines Verkaufs-gespräches sei der Abschluss. Gute Verkäufer wissen, dass es der Beginn einer Kundenbeziehung ist. Der Kunde wird spüren, ob Sie ihn abschießen wollen, oder an einer langfristigen, vertrauensvollen Beziehung interessiert sind. Sorgen Sie dafür, dass Sie sofort wenn sich die Abschluss-Situation ergibt, mit allem Material ausgestattet sind (Vertrag, Visitenkarte mit Homepage, Terminkalender, Stift, etc.). Nichts ist peinlicher als wenn der Kunde sagt „Ich will“ und Sie sagen müssen „Sorry ich kann nicht“.

Das meine ich wenn ich sage: „Es gibt keine Geheimnisse beim Verkaufen, nur unerledigte Aufgaben“. Niemand hindert Sie, Gespräche richtig zu führen. Tun Sie´s und werden besser!

Ihr Hans Janotta

Mehr im Blog auf: http://Akademie.Tretminen-Management.com

Hans Janotta

Ich habe in meinem letzten Artikel ausführlich Kriterien genannt, wie man seinen richtigen Marketing-berater findet (siehe: https://akademie.hansjanotta.com/der-richtige-online-marketing-berater/) Und ich habe auch ausgeführt, dass es eine große Schwierigkeit ist, den richtigen, weil passenden zu finden. Man hat eine gute Chance, sich unter den hunderten bis tausenden von Marketing-Coaches zu verlieren, sich sein ganzes Marketing-Leben lang mit Lernen zu befassen, und nichts dabei zu erreichen. Das Ziel des Unternehmers muss es allerdings sein, wieg- und messbare Resultate zu erzielen. Und das am einfachsten zu messende Resultat ist Geld Auf dem Konto.

Ich habe in diesem letzten Artikel nicht ausgeführt, welche Entscheidung ich getroffen haben, möchte das aber jetzt nachholen. Einfach deshalb, weil wir nie mit Theorie zum Ziel kommen werden, sondern mit Praxis.

Teil auch meiner Praxis war es, dass ich viele hundert Stunden damit zugebracht habe, Marketing-Beratern in Live-Seminaren, Kongressen und in ihren Online-Akademien zu folgen. Ich möchte hier nicht die Namen derer nennen, denen ich momentan nicht mehr zuhören, denn alle diese Impulse waren wertvoll. Aber irgendwann war ich an einem Punkt angekommen, wo in mir das brennende Verlagen zu spüren war, Resultate zu erzielen und aufhören zu lernen (oder zumindest das Lernen zu unterbrechen). Ich weiß, dass wir lebenslänglich J lernen, aber Ziel des Lernens kann nur sein, umsetzbare Lösungen zu finden. Lerne ist nie Selbstzweck. Deshalb stelle ich Dir heute die Gedankengänge vor, die mich zu einer Berater-Entscheidung gebracht haben, von der ich mir die größte Performance für meinen Erfolg versprochen habe.

Was wollte ich erreichen?

Es war für mich glasklar, dass ich den Botschaften der vielen Berater nicht folgen wollte, weil ich ein folgsamer Jünger bin, sondern dass deren Wissen in den Dienst meiner Ziele zu stellen sei. Also habe ich mir meine Ziele in aufwendigen Dokumenten zusammengestellt und mich dabei mit der Suche nach Antworten auf diese Fragen befasst:

  • Welches der Ziele kann ich mit Leidenschaft verfolgen?
  • Für welches der Ziele habe ich das nötige Grund-Knowhow?
  • Welches dieser Ziele bedient eine Zielgruppe, mit der ich umgehen kann und will?
  • Welches dieser Ziele bedient kein 1:1-Geschäft, sondern hat Multiplikations-Potential?
  • Welches dieser Ziele kann hinreichend große Erträge erwirtschaften?
  • Für welches dieser Ziele habe ich schon Content vorliegen (z.B. Bücher oder Internet-Seiten)?
  • Welches dieser Ziele kann mit lukrativen Affiliate-Links als Lösungs-Angebot für meine Besucher ausgestattet werden?
  • Welches dieser Ziele bedient meine Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit?

Ich stelle als Trainer und Coach oft fest, dass viele Menschen von einem existierenden Produkt ausgehen, ohne sich diese Fragen zu beantworten. Sie handeln oft aus der Not heraus. Das Ergebnis ist meistens, dass sie sich mit Geschäften befassen, für die sie nicht genügend Leidenschaft aufbringen. Ein Geschäft, das ohne Leidenschaft betrieben wird, ist ein totes Geschäft.

Was fehlt mir noch in meinem Marketing-Portfolio?

Ich hatte durch langes Zuhören schon unendlich viel Wissen getankt und auch schon sehr viele Lösungen umgesetzt. Mein Weg war also schon mit Trittsteinen gepflastert. Jetzt wollte ich mich noch mit den fehlenden Steinen befassen, um eine lückenlos gepflasterte Straße zu schaffen. Da mein Hauptthema „Reichweite in den sozialen Medien“ war, habe ich mich für Said Shiripour und Jakob Hager entschieden. Diese Fragen habe ich mir dazu beantwortet:

  • Wie sieht mein kompletter Marketing- und Sales-Funnel aus?
  • Welche Lösungen kenne ich schon und habe sie schon umgesetzt?
  • Wo hat mein Sales-Funnel noch Lücken?
  • Kenne ich Angebote, die diese Lücken würden schließen können?
  • Sind das die wesentlichen Priorität-1-Lücken?

Ich wusste, wie man WEB-Seiten jeglicher Couleur baut. Ich habe eMail-Marketing gut umgesetzt. Ich habe die Methoden Publikations- und Video-Marketing in meine Funnels eingebaut. Ich weiß, wie man sich Ziele setzt und diese verfolgt. Ich war in zahlreichen Social-Media-netzten registriert. Ich habe eine Video-Marketing-Akademie abonniert und setze diese Erkenntnisse um. Ich habe die richtigen Produkte zur Verfügung, die ich leidenschaftlich vertreten kann. Ich kenne die richtigen Controlling-Mechanismen. Und noch sehr viel mehr. Das Einzige, wo ich sicher war, dass ich noch nicht genügend gut war, ist Reichweite in den sozialen Netzen. Alle anderen Berater konnte ich also ab sofort beiseitelegen. Ich wollte mich nur noch mit diesem Thema befassen und dort auch Profi werden. Aber auch für dieses Thema kannte ich gefühlte hundert Berater. Also die nächste Antwort suchen:

Welchem Berater würde ich vertrauen können?

  • Wer kommt für mich sympathisch rüber?
  • Wer hat für mich keine Halligalli-Energie, sondern liefert auf den ersten Blick brauchbare Lösungen?
  • Wer spricht von Größenordnungen, die meiner entsprechen?
  • Wer hat ausreichend Follower, also Menschen, die ihm schon vertrauen?
  • Wer behauptet nicht nur, sondern beweist (oder macht zumindest messbar plausibel)?
  • Wer ist persönlich erreichbar?

Ich schließe nicht aus, dass es unter all den anderen genügend Menschen gibt, die auch Qualität liefern. Aber als Unternehmer weiß ich, dass auch der Sympathie-Anteil wesentlich ist. Für mich bedeutet Sympathie nicht nur „Den finde ich toll“, sondern eben auch „Der liefert brauchbare und realistische“ Impulse. Aber ich war auch sicher, dass es dort draußen haufenweise Berater gibt, die in anderen Größenordnungen operieren als es mein Geldbeutel mitmachen würde. Ich würde mich McKinsey weder leisten können noch wollen. Also suchte ich die Antwort auf diese Frage:

Welchen Berater würde ich mir leisten können?

  • Kann ich das wichtigste Angebot des Beraters leicht und ohne Kredit bezahlen?
  • Steht der Preis in einem vertretbaren Verhältnis zum Angebot?
  • Ist es ein Einmalpreis oder ein fortlaufendes Abo?
  • Würde ich mir ein Abo in Zukunft sicher leisten können?
  • Gibt es messbare Informationen zu Stornoquoten und Rezensionen?
  • Gibt es ein Discount-Angebot?
  • Gibt es Einstiegsangebote kostenlos?

Ich will gar nicht wissen, wie viele Menschen es gibt, die Geld ausgeben, das sie nicht haben. Es ist nicht intelligent; es holt einen ein; es wird Druck erzeugen; es wird von eigentlichen Job ablenken; es wird seinen Beitrag zu weniger Erfolg leisten.

Zu meinem Thema „Reichweite“ bei google und in den sozialen Netzen, habe ich mich für das Duo „Said Shiripour“ und Jakob Hager“ entschieden. Beides junge Männer, die ausgesprochen authentisch, hilfsbereit und messbar rüberkommen. Beides Menschen, die in jungen Jahren schon bewiesen haben, dass ihre Lösungen funktionieren. Beides Menschen, die erreichbar sind. Beides Menschen, die machbare Preise für ihre Angebote bieten. Beides Menschen, die selbst eine eindrucksvolle Präsenz in den Medien zeigen. Beides Menschen, deren Resultate nachzumachen lohnen würden.

Für Deine Praxis

Google-AdWords für Autoren: https://online.erfolgswelt24.com/

Ein kostenloses Tutorial (Traffic-Tipps E-mail Kurs): https://www.jakobhager.com

Said Shiripour Evergreen-Marketing: https://go.DieJanottas.56459.digistore24.com/

Said Shiripour / Jakob Hager SuperGAU: https://goo.gl/blTfDp

Immer am Ball bleiben

Wenn Du regelmäßig an meinen Erfahrungen teilnehmen möchtest, dann trage Dich zum Erfahrungs-Newsletter ein. Ich werde mein Bestes für Dich geben.

 

Wie geht verkaufen? Wie geht der Umgang mit Menschen beim Verkaufen? Was ist zu tun, um nicht weggeklickt, aufgelegt, abgebrochen zu werden? Wuie komme ich sicher zum Ziel?

Der komplette Artikel „wohnt“ noch hier…

Online-Marketing ist ein so großes Feld, dass sogar erfahrene Werbetreibende den Überblick verlieren können. Vor allem auch deshalb, weil es ein schnelllebiges Geschäft ist, und man einen großen Teil seiner Marketing-Zeit dafür aufwenden muss, „Ohr an Masse“ zu haben, also sich mit den neuesten Trends, Modeerscheinungen, Lösungen und Strategien zu befassen. Und da sich in den sozialen Netzen hunderte, wenn nicht gar tausende von Beratern herumtreiben, kann man leicht den Eindruck gewinnen, nie genug zu wissen. Aber genau dann ist es wichtig, sich zu erinnern, dass Wissen allein nur die halbe Miete ist. Die ganze Miete entsteht erst dann, wenn dieses Wissen umgesetzt wird.

Größere KMU können sich leichter eine eigene Marketing-Abteilung leisten, deren Aufgabe es dann auch ist, up to date zu sein, also den Markt permanent zu beobachten. Kleine Unternehmen, oder gar eine One-Man-Show muss aber seine Zeit einteilen in Strategie (am Unternehmen arbeiten), Contents (am und im Unternehmen arbeiten) und dem Tagesgeschäft (im Unternehmen arbeiten). Auch wenn es dem größeren der KMU aus dem Blick geraten ist, der Kleinstunternehmer hat eben auch Aufgaben, wie Briefmarken kaufen, Buchhaltung, den kaputten Drucker zur Reparatur bringen, Tagespost lesen, Seminare und Coachings durchführen, reisen, und alle diese schönen Dinge. Alles nichts, das mit Marketing-Strategie und „am Unternehmen arbeiten“ zu tun hat. Aber etwas, das Zeit frisst. Allzu leicht kommt bei kleinen Unternehmen die Nach-vorne-Strategie zu kurz. Das wiederum führt dazu, dass es oft keine Strategie, sondern nur Taktik gibt. Und Taktik hat noch nie dazu geführt, die große Schlacht zu gewinnen.
Ich will im Folgenden den Kleinunternehmer betrachten. Die Führungskraft in einem mittleren oder großen Unternehmen kann die Ergebnisse diese Betrachtungen auf sich persönlich anwenden. Nach meiner Erfahrung als Unternehmensberater, gibt es nämlich in größeren Unternehmen genug Menschen, die schlecht delegieren können, die glauben alles selbst mache zu müssen, die niemandem richtig vertrauen, die sich aufspielen wie der Herrscher aller Reussen, die kein gutes Team um sich herum vertragen (könnte doch die eigene Unzulänglichkeit allzu deutlich werden).

Irgendwann kommen alle diese Groß- und Klein-Führungskräfte (nicht abwertend gemeint) an den Punkt, den marketing-Job entweder nicht mehr allein zu schaffen oder eben schlechte Ergebnisse zu erzielen (was oft der Fall ist). Sie kommen an den Punkt, wo Sie einen Berater brauchen. Und genau da beginnt der Irrsinn von Neuem.
Wenn Sie sich lange genug in den sozialen Netzen mit Online-Marketing befassen, können Sie leicht den Eindruck gewinnen, dass es nur zwei Gruppen zu diesem Thema gibt. Einmal diejenigen, die sich in semiprofessionellem Basteln ergehen und die großen Gurus, von denen jeder alles besser weiß als sein Kollege. Als Suchender verlieren Sie spätestens nach ein paar Monaten den Überblick und wissen nicht mehr, wem Sie zuhören sollen. Es ist kein Fehler, an vielen WEBinaren teilzunehmen und ein gutes Portfolio an Wissen zu erarbeiten. Wenn Sie aber, angestachelt von Ihrer Erfolgs-Ungeduld, den Eindruck gewinnen, dass Ihnen langsam der Schädel vor Wissen platzt und Sie keine Zeit mehr haben, das Wissen anzuwenden und umzusetzen, dann sollten alle Ihre Alarmglocken läuten. Und Sie sollten zuhören. Das ist genau die Situation, wo sich Lernen und Wissen gegen Sie und Ihren Erfolg wenden. Die einzige Methode, im Marketing Erfolge zu erzielen, ist das Tun. Und zwar das koordinierte und zielgerichtete Tun. Da gelingt aber nur, wenn Sie einen Überblick darüber haben, was relevant ist und was nicht; was zu Ihnen passt und was nicht; was Sie schon wissen, aber noch nie umgesetzt haben; und wann es reicht, neues Wissen zu tanken.
Ich kann mich gut an zwei Situationen erinnern: Einmal den Tag als ich mein Abiturzeugnis in der Hand hielt und ganz sicher war „Jetzt ist dieses blöde Lernen endlich zu Ende. Jetzt beginnt das Leben“. Und das wiederholte sich al sich mein Diplomzeugnis in der Hand hielt. Das war zwar nicht so, aber das muss ihr Ziel sein. Sie müssen entscheiden können, dass jetzt das Ende des Lernens da ist (ist es nie). Und dass jetzt das echte leben (umsetzen und Resultate erzielen) beginnt. Unendliches Lernen ist Schattenboxen und wird liebend gerne von Menschen betrieben, die Angst davor haben, sich die Hände mit echtem (Marketing-)Leben schmutzig zu machen.
Und wenn Sie das Gefühl haben, selbst nicht wohl organisiert zu sein oder den Überblick zu verlieren, brauchen Sie einen Berater. Und da beginnen die Probleme erst richtig.

Wer von den tausenden Beratern ist der richtige für mich?
• Wie kann ich arme Kirchenmaus mir einen Berater leisten?
• Wie kann ich beurteilen, was richtig oder falsch ist?
• Wer von den Beratern garantiert mir Erfolg?

Bevor wir das genauer anschauen, möchte ich noch vor einer grassierenden Seuche warnen. Die meisten kleinen Marketing-Suchenden haben nach dem ersten WEBinar nichts Besseres zu tun als sofort ihr eignes WEBinar zu konstruieren, und die ersten Krümel lückenhaften Wissens über den anderen auszukippen. Das ist aber nicht Ihr Job. Ihr Job ist es, zu lernen, das Wissen an Ihr Business zu adaptieren und für sich ganz allein beste Resultate zu erzielen. Glauben Sie mir, ich weiß genau, wovon ich rede. Ich kam auch noch aus dem Bildungswesen, war also auch noch mit Bildungs-Methodik ausgerüstet (oder verseucht). Ich hatte lange Zeit nichts Besseres zu tun, als Halbwissen weiterzugeben. Natürlich hat man mit Halbwissen mehr Wissen als Nullwissen. Und natürlich ist Halbwissen für die Nullwissenden wertvoller als gar kein Wissen. Aber Halbwissen wird nie zum Resultat führen, nur zur Wissensvermittlung. Lassen Sie´s also bleiben, bis Sie Ihr Marketing zum Millionär gemacht hat.
Wie wählen Sie also den richtigen Berater aus? Ich will Ihnen erzählen, wie ich es gemacht habe (und auch, welche Fehler ich gemacht habe, die Sie ab sofort vermeiden können.

  • Legen Sie eine feste Zeitscheibe (Tag, Uhrzeit, Dauer) pro Woche fest, in der Sie an WEBinaren teilnehmen und neues Wissen tanken.
  • Überschreiten Sie diese Zeitscheibe nie, auch wenn die Angebote noch so verlockend sind.
  • Vermeiden Sie Selbsthilfegruppen, die sich als WEBinar verkleiden, und wo sich Menschen Ihres eigenen Wissenslevels aufhalten. Das können Sie leicht herausfinden, indem Sie sich an den Chats der zugehörigen Gruppen beteiligen.
  • Seien Sie aufmerksam, ob ein WEBinar-Leiter behauptet oder beweist. Bewiese müssen für Sie nachvollziehbar und messbar sein.
  • Beurteilen Sie, ob die Dimension dessen was Sie gerade hören, zu Ihrem Business passt. Ihnen hilft keine Strategie, die für ein Groß-Unternehmen ausgelegt ist und für die Sie weder der personellen Ressourcen noch das Geld haben. Wenn ein Angebot €1.400 kostet du Sie haben kaum €200 auf dem Konto, dann lassen Sie´s und vereinbaren auch keine Ratenzahlung.
  • Beurteilen Sie, ob Ihnen der beratende Mensch sympathisch ist und ob Sie langfristig mit ihn auskommen können.
  • Klären Sie, ob Sie den Berater auch persönlich ansprechen und Antwort erwarten können. Ein Halligalli-Guru, der sich nur selbst gut findet (gibt´s genug), wird Ihnen auf Dauer bei Ihren Detail-Fragen nicht helfen.
  • Schauen Sie sich die Akademie-Angebote der Berater daraufhin an, ob Sie Herr/in Ihrer Zeit bleiben werden. Ein fremd-getaktetes Coaching-Angebot hilft Ihnen gar nichts, wenn Sie es im Hirn nicht mehr unterbringen und unter den Druck fremdbestimmter Zeit Wissen aufgenommen und umgesetzt werden soll. Für mich ist die grassierende Seuche der Social-Media-Challenges eine Pest, da sie sich nie in meinen Zeitplan integrieren und sie häufig als Selbsthilfe-Bastelgruppen daher kommen.
  • Und der wichtigste Punkt für mich war der Moment, an dem ich entschieden habe, keinem anderen Berater mehr zuzuhören als genau diesem einen. Ich war mit ganz sicher, dass es noch genügend andere geben wird, die auch gut sind. Aber wenn sie sich dauernd nur widersprechen, war das für mich kein Impuls zum Erfolg. Ich habe irgendwann entschieden, solange alle anderen Angebote weg zu klicken, bis genau diese eine Methode ausreichend Geld abgeworfen haben würde. Und seit dieser Zeit ging es voran und ich hatte auch wieder Zeit, in der Küche zu stehen und Spätzla zu schaben.
  • Und „last but not least“, schauen Sie sich alle Impulse Ihres Beraters und alle Ihre daraus abgeleiteten Aktivitäten daraufhin an, ob sie zu Ihrer Strategie und den von Ihnen gewünschten Resultaten passen werden.

Das Ganze wirkt vielleicht wie ein bisschen unstrukturiert. Glauben Sie mir, ich bin einer der strukturiertesten und wohl organisiertesten Menschen, die es gibt. Und für mich war es irgendwann einmal wichtig geworden, meine Strategien nicht nur in Excel-Tabellen zu dokumentieren, sondern auch ein Bauchgefühl dafür zu haben, was richtig oder falsch ist. Und auch welcher Berater der richtige oder falsche ist.

Leicht geht das Ganze dann, wenn Sie ein dokumentierte Marketing-Strategie haben und jeden Berater und jeden Impuls fragen können „Passt Du hier irgendwo rein?“ und „Wo passt du rein?“. Wenn Sie sich vor aufgestellt haben, können Sie leicht Berater und WEBinare entscheiden, nämlich als Detail-Lösung für genau diese Aufgabe.

Schauen wir uns noch an, was ein kleiner Unternehmer tun kann, der nicht ausreichend Geld hat, sich teure Berater oder Coaching-Angebote zu leisten. Ich kann mich selbst gut an die Zeit erinnern, wo ich sagen musste „Das bräuchte ich jetzt, aber es geht nicht“. Das Ergebnis war meistens, dass ich selbst versucht habe zu basteln, und im Grunde genommen, nie Erfolg damit hatte. Das Ziel muss sein, soviel zu erwirtschaften, dass Sie sich die gewünschte Leistung locker leisten können. Allerdings besteht auch die Gefahr, Geld auszugeben, obwohl es wirtschaftlichere Wege geben könnte. Welche Wege sind das?

• Bücher: …sind um Klassen billiger als jedes Seminar. Wenn bei Amazon viele hundert positive Rezensionen eingestellt sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Inhalt brauchbar ist. Ich würde nie ein Buch kaufen, das ohne „see inside“-Funktion daherkommt. Und dann auch nur dann, wenn das Inhaltsverzeichnis repräsentativ ist und die ganze Story erzählt.
Bücher haben außerdem den Vorteil, dass sie keinen Übergriff auf Ihre Zeit veranstalten. Sie können damit arbeiten, was es passt. Allerdings habe sie auch den Nachteil, nicht zu mahnen, wenn sie in der Ecke liegen bleiben.

  • Aufzeichnungen von WEBinaren. Viele WEBinare liefern den Stoff sehr schnell; oft zu schnell um komplett verstanden zu werden. Gute WEBinar-Anbieter bieten im Nachgang auch eine Aufzeichnung an. Und die hat den Vorteil, ebenfalls in Ihre Timeline zu passen. Die WEBinar-Anbieter tun das nicht aus Nächstleibe, sondern weil am Ende eines Verkaufs-WEBinars eben das Kaufangebot steht. Macht nichts, der Weg von WEBinar-Beginn bis kurz vor dem Kaufangebot ist oft gespickt von wertvoller Information.
  • Die Screenshot-Funktion Ihres PC … bietet Ihnen die Möglichkeit, jeden Schritt der Wissensvermittlung zum späteren Review zu dokumentieren. Sie ist also die technische Lösung der Transfersicherung. Ich habe mir angewöhnt, jede Folie eines WEBinars selbst aufzuzeichnen und so der späteren Nutzung zugänglich zu machen. Ein Screenshot bedeutet einen Tastendruck und das Abspeichern unter einem kurzen und schnell aktualisierbaren Namen (Folie001.jpg, Folie002.jpg, Folie003.jpg, …). Es muss immer nur eine Ziffer angepasst werden; Sie werden also nicht vom WEBinar abgelenkt.
  • Kostenlose Give-Aways: Oft die sind die Inhalte der kostenlosen Appetizer von Berater-Angeboten schon so attraktiv, dass es sich lohnt, die richtigen zu sammeln, und vor dem ersten Geld ausgeben erst einmal alles das umzusetzen, was man gratis angeboten bekommt. Natürlich sind das Angebote um Appetit auf das Kaufangebot zu machen. Wenn Sie es sich aber nicht leisten können, entscheiden Sie eben diese Wissens-Diät.
  • Online-Brain-Trusts: Darüber werden wir in einemanderen Kapitel noch genauer sprechen. Es geht darum, dass sich 4-5 gleichgesinnte Unternehmer regelmäßig online treffen und gemeinsam an den eigenen Themen arbeiten. Das kann man nicht mit jedem machen. Wenn sicher aber richtigen 4-5 Menschen getroffen haben, ist diese Maßnahme erstens kostenlos und zweitens kann man sicher sein, auf einer Augenhöhe zu arbeiten. Wenn jeder darauf fokussiert ist, Resultate für sich und die anderen zu erzielen, ist das eine hochwirksame und wirtschaftliche Methode. Im Social-Media-Deutsch heißt das „Master-Mind-Group“. Allerdings sind dort meistens mehr als vier Personen zugange, was die Effektivität und die Resultat-Wahrscheinlichkeit mindert.
  • Share-Deals: Wenn Sie sich keinen starken Berater leisten können, und außerdem noch den Verdacht haben, sowieso weder genügend Zeit für die Umsetzung zu haben oder zu wenig Resultat-Qualität liefern zu können, können Sie sich einen Berater suchen, der bereit ist, gegen gute Anteile aus Erträgen in Ihrem Sinne zu arbeiten. Das hat für Sie einmal den Vorteil, dass Sie nicht in Vorleistung gehen müssen, aber vor allem bedeutet es auch, dass der Berater beweisen muss, dass seine Lösungen funktionieren. Er ist ja am Ertrag interessiert. Die wenigsten Berater tun das (vor allem nicht die laufen Halligallis). Aber es gibt sie. Wir arbeiten mit drei Unternehmen auf diese Weise zusammen. Die zu finden ist eine rein vertriebliche Aufgabe mit der zugehörigen Quote. Sie müssen eben mit zwanzig Unternehmen telefonieren, um eines zu finden. Und eine Quote von 5% ist so schlecht nicht. Der Hauptaspekt dabei ist, dass Sie kein Wissen einkaufen, sondern Resultate. Ich würde heute keinen anderen Weg mehr gehen. Bei uns funktioniert er bestens.