Sicher habe ich jetzt eine gute Chance, mich in der Verlags-Branche unbeliebt zu machen. Die Basis meiner Betrachtungen sind vier Verlage, mit denen ich gedruckte Bücher publiziert habe. Anfangs war ich der Meinung, Verlage wären stolz darauf, einen so tollen Autor, wie mich, im Portfolio zu haben. Sie waren es nicht. Sie hatten „Ohr an Masse“ und hatten verstanden, dass mit diesem Thema Geld zu verdienen sein könnte. Ihnen war es völlig wurscht, ob der Autor Hans Janotta hieß oder Hugo Müller. Ok, der Hans Janotta war schon einige Jahre in der eLearning-Branche als Unternehmer tätig und damals fast der Einzige, der sich damit befasst hat. Heute weiß ich, dass ich auch bei anderen Verlagen eine Chance gehabt hätte, aber jeder Verlag eben auch das Motiv hat, einen potentiellen Autor nicht beim Wettbewerber landen zu lassen. Selbst wenn das Buch nicht verkauft würde, der Wettbewerbs-Verlag verkauft es jedenfalls auch nicht. Verlage sind sehr viel mehr an ihrem vollständigen Portfolio interessiert, als daran, Dich reich zu machen. Kein Verlag wird Dir sagen, dass er Dein Thema nur deshalb will, weil noch eine winzige Nische im Katalog nicht abgedeckt sein wird. Jeder wird Dir erzählen, dass der Markt nichts Besseres zu tun hätte als auf Dein Buch zu warten. Heute weiß ich, dass das falsch ist.

Verlage haben die Motivation, Themen möglichst vollständig abzudecken, egal wie klein die Nische ist, Autoren von anderen Verlagen fern zu halten und mit diesem Titel selbst möglichst viel zu verdienen. Das kreide ich ihnen nicht an. Aber eines ist mir im Laufe der Jahre klar geworden: Meine Vorstellungen von Verkaufszahlen und meine Forecasts standen in krassem Gegensatz zur Verkaufs-Realität auch großer Verlage.

Wenn Du Dein Buch im Selbst-Verlag publizierst, steht dieses Werk im Zentrum Deines Interesses. Dein Buch im Katalog eines großen Verlages führt immer ein Dasein im Schatten aller anderen Titel. Und in genau diesem Umfang wird sich der Verlag mit Promotion-Maßnahmen engagieren (1%? 0,5%? Vielleicht 1,5%). Du hast die Chance Dich so als Self-Publisher aufzustellen, dass Du Deinem Erstlingswerk 100% Aufmerksamkeit widmen kannst.

Oder Du verbindest Dich mit einem Verlag, der dem Werk zumindest 30% der Aufmerksamkeit widmet. Besser als 1%.

Mehr dazu hier: https://akademie.hansjanotta.com/einladung/

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